Don Bosco Jugendhilfe - weltweit

 

"Don Bosco für die Jugend der Welt" ist eine gemeinnützige Stiftung die im März 2013 gegründet wurde und fördert die Arbeit der Salesianer Don Boscos zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Not. Der Programmschwerpunkt liegt in der Bildung, Infrastruktur, Respekt und Geborgenheit - vieles ist nötig, damit das Leben junger Menschen gelingt.

Ziel ist es, Jugendlichen beiderlei Geschlechts und alle Ethnien, Nationalitäten und Religionen eine besser Zukunft zu ermöglichen.

Sie engagieren sich weltweit für Kinder und Jugendliche in Not. Unter anderem bieten sie ihnen Schul- und Berufsausbildungsplätz, Stipendien, Freizeitprogramme und Infrastrukturprojekte an. Zehntausende von Menschen nutzen täglich die Angebote der Salesianer und bekommen so eine Chance auf eine bessere Zukunft.

Wir sind überzeugt von der Hilfe der Salesianer Don Boscos und haben die Stiftung in verschiedenen Projekten untersützt. U.a. bei dem Wiederaufbau in Beirut, bei Corona-Nothilfeprojekten und bei der Bildung von Jugendlichen in Indien.

Wiederaufbau in Beirut - Libanon

 

Die Menschen im Libanon stehen vor einer kaum zu bewältigenden Herausforderung, nachdem zwei gewaltige Explosionen Beirut erschütterte. Über 150 Menschen starben, etwa 600 wurden verletzt, 3.000 verloren ihr Zuhause. Zusätzlich zur Wirtschaftskrise und den Auswirkungen der Corona-Pandemie wird dieses kleine Land erneut erschüttert. Die Menschen insbesondere Kinder sind traumatisiert und verzweifelt.

Die Salesianer im Libanon helfen mit konkreter Untersützung den am meisten betroffenen Familien, um langfristigen Folgen und Auswirkungen der Explosion möglichst zu lindern.

Einerseits werden die Familien dazu mit Vouchern und Geldbeträgen unterstützt, damit sie schnellstmöglich in ihren gewohnten Alltag und eine sichere Umgebung zurückkehren und sich ihren Lebensunterhalt bestmöglich wieder verdienen können. Andererseits sollen Familien finanziell entlastet werden, indem ihnen die Schulgebühren für ihre Kinder bezahlt werden. Des Weiteren unterstützen sie Kunden und Jugendliche für einige Tag in ihrem Jugendzentrum.

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Corona Nothilfeprojekte - weltweit

 

Die Salesianer leben zusammen mit den Ärmsten, sind gemeinschaftlich verbunden, ortskundig, anerkannt, sehr gut vernetzt und sind in einem Krisenfall sofort aktiv. Sie wissen, wo die Not am grössten ist und sind auch noch präsent, wenn die Medien abgezogen sind. Aktuell unterstützen sie weltweit 200 Corona-Nothilfeprojekte. Dafür werden über sechs Millionen Euro benötigt.

Sie arbeiten in den ärmsten Ländern der Welt, Tag und Nacht, um Menschenleben zu retten. Denn für die Schwächsten und Ärmsten spitzt sich die Lage zu. Für Millionen Menschen droht die Corona-Krise und deren Folgen zu einer Hungerkrise zu werden.

Sie Salesianer und die Don Bosco Schwestern mobilisieren Hilfskräfte, erfassen und stillen den Bedarf an medizinischer Vorsorge, Unterkünften, Lebensmitteln, Hygieneartikeln und spiritueller Unterstützung. Sie leisten materielle, psychische und soziale Wiederaufbauarbeit.

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Präsenzunterricht - Indien

 

Die Corona-Pandemie hat das normale Leben weltweit zum Erliegen gebracht – auch die Schulen wurden geschlossen. Und wie immer trifft es die Ärmsten der Armen am härtesten. Für Millionen von Kindern in der Welt ist die Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort der Sicherheit – eine Oase, in der sie Gewalt entrinnen, kostenlos Mahlzeiten erhalten, unbeschwert spielen und vor allem sich entfalten können. So auch für tausende von Mädchen und Buben im südindischen Tamil Nadu. Seit Mitte Oktober sind die Schulen wieder offen. Diese Ankündigung des Bildungsministeriums stellt viele finanziell benachteiligte Eltern vor eine riesige Herausforderung. Sie haben kein Geld, um für den Schulbesuch der Kinder die verlangte Uniform, Bücher und andere Schulmaterialen zu kaufen, daher ist schnelle und effiziente Hilfe gefragt. Sonst droht eine Generation von Kindern aus dem Schulsystem zu fallen. Wenn es nicht gelingt, sie in die Schule zurückzubringen, ist es ihnen, wie auch ihren Eltern, nicht möglich, Wege aus der Armut zu finden. Damit für 2500 Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligen Familien der Schulbesuch nicht nur ein Wunschtraum ist, werden Basis-Lernmaterial-Pakete abgegeben, damit sie für den Schulbeginn gerüstet sind. Diese Pakete beinhalten Schreibmaterial, Schutzmaske und Lernhefter. Es kostet 25 Franken pro Kind.

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Dinesh sagt: «Wenn meine Eltern etwas Geld übrig haben, kaufe ich Guthaben für mein Handy. Wenn sie kein Geld haben, dann liegt das Telefon nutzlos herum. Man braucht 150 -250 Rupien (2 – 3 Franken), um die Telefone aufzuladen. Dieses Geld haben wir nicht mehr zur Verfügung. Kein Handyguthaben bedeutet, dass ich keine Chance habe, am Online-Unterricht teilzunehmen oder Hausaufgaben von meinem Lehrer zugeschickt zu erhalten.»